Beim Wandern in Biederbach steht der Genuss an erster Stelle

Schlemmen auf Schusters Rappen

Wandern in der idyllischen Landschaft des ZweiTälerLandes ist purer Genuss. Und das in doppeltem Sinn. Als erste Wanderregion in Baden-Württemberg tragen wir das Siegel „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“. Und weil Wandern hungrig macht, gibt es die passende Einkehr bei der Biederbacher Genusstour gleich mit dazu. Unterwegs werden Sie von unseren Gastronomen mit badischer Küche und Schwarzwälder Spezialitäten verwöhnt. Lust bekommen? Dann nichts wie los!

Aus dem Wintergarten des Höhengasthofs Kreuz in Höhenhäuser blicken wir auf ein herrliches Panorama: Hörnleberg, Rohrhardsberg, Gschasi und Hünersedel recken auf der gegenüberliegenden Seite des Elztals ihre bewaldeten Gipfel in einen wolkenlosen, ozeanblauen Himmel. Wir können uns nicht satt sehen am frischen Grün der Wälder, Wiesen und Weiden. Ein idealer Ort, um in den Wandertag zu starten.

Der erste Gang unserer Schlemmer-Tour, eine schaumige Suppe mit frisch geernteten Kräutern aus dem Garten des Küchenchefs, komplimentiert die Landschaft mit ihrem pastellenem Grün und würzigem, aber fein abgestimmtem Aroma von Majoran, Liebstöckel, Zitronenmelisse, Thymian, Petersilie, Schnittlauch, Oregano und Pfefferminze. Mit der Vitalkraft des Schwarzwalds gestärkt starten wir unsere Genusstour durch die Biederbacher Höhenlandschaft.

Über das Hochtal weht ein lauer Wind, die sonnengetränkten Ähren der Weizenfelder bewegen sich wellenförmig auf und ab. Im lichten Wald begleitet uns der muntere Gesang der Vögel. Spinnweben kitzeln auf unserer Haut. Wir schlendern gemächlich den Weg entlang, atmen reine, würzige Waldluft, nehmen die Einladung einer Himmelsliege an, lassen die Blicke schweifen und die Seele baumeln, voller Vorfreude auf die nächste Einkehr.

Leicht, beschwingt und hungrig erreichen wir nach eineinhalb Stunden unsere nächste Station, die Hirschen-Dorfmühle in der Dorfmitte Biederbachs. Auf der Gartenterrasse unter demLindenbaumKastanienbaum finden wir ein schattiges Plätzchen. Unsere Gastgeber, Familie Burger, empfängt uns freundlich und wenig später wird aufgetischt. Die Küche bietet herzhaft-regionale, traditionelle badische Küche mit Pfiff. Nach der Hälfte der Etappe munden knackige Salate,RinderfiletRindermedaillon mit Butterspätzle und feinem Gemüse einfach wunderbar. Für alle, die gerne fleischlos essen gibt es fangfrische Schwarzwaldforellen mit feinen Kartoffeln, auf Wunsch ist ein vegetarisches Menü erhältlich.

Die Pause haben wir uns wohlverdient und gerne würden wir noch länger im Schatten verweilen. Doch zum Ende der Wanderung erwartet uns eine besondere Dessert-Überraschung. Allein der Gedanke daran – geeister Schwarzwälder mit prickelndem Sorbet – lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Allerdings muss auch diese Köstlichkeit erwandert werden. Schließlich gilt es, die hinzugewonnenen Kalorien wieder abzulaufen.

Das ist gar nicht so einfach. Ausgerechnet jetzt geht es bergauf. Nach dem üppigen Mahl dauert es eine Weile, bis wir erneut unseren Rhythmus finden. Endlich, der Aufstieg ist geschafft! Ab jetzt geht es nur noch bergab. Über Wiesen und Felder, durch schattige Wälder folgen wir dem Wegweiser der Historik-Tour und lernen nebenbei allerhand über die Geschichte der urigen Schwarzwaldhöfe, bis wir das Gasthaus Sonnhalde erreichen.

Das Dessert entpuppt sich als farbenprächtiger Augen- und Gaumenschmaus. Mangomus, karamellisiertes Pannacotta, abgezogene Kirschen, Erdbeersorbet und der geeiste Schwarzwälder mit frischen Früchten belohnen für die gewanderten 13 Kilometer. Während wir das feine Dessert löffeln lassen wir die Strecke Revue passieren und sind uns einig: nie war Wandern genussvoller als heute.

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