Mit der Frische des Felsenwassers

Bier, so frisch und spritzig wie das ZweiTälerLand

Im ZweiTälerLand hat die Kunst des Bierbrauens eine sehr lange Tradition. Denn hier entspringt einer der wichtigsten Rohstoffe: das Wasser. Die Biere der seit Generationen in Familienbesitz befindlichen Hirschenbrauerei in Waldkirch und der Löwenbrauerei in Elzach zeichnen sich durch ihren weichen, vollmundigen Geschmack und ihre erstklassige Qualität aus. Biere, die so unverwechselbar und einzigartig sind wie das ZweiTälerLand. 

Die Geschichte der Hirschenbrauerei ist eng mit dem Gasthaus „Hirschen“ in Waldkirch verbunden. 1868 baute der Bruder des Gastwirts eine Brauerei, die sich bis 1904 hinter dem Gasthaus in der Innenstadt befand. 

Wasser spielt eine große Rolle bei der Herstellung der Hirschen-Biere, erklärt Diplom-Braumeister und Inhaber Harald Neff. Das Wasser entspringt im Kandelmassiv und kommt als besonders weiches Felsquellwasser aus dem eigenen Tiefbrunnen. Zum Brauen wird ausschließlich Naturhopfen aus süddeutschen Anbaugebieten verwendet. Das Braumalz stammt aus der Ortenau. Das Bier gelangt ohne lange Vertriebswege in den Verkauf, was die Frische des Bieres weiter begünstigt.

Besonders stolz sind die Inhaber auf ihr Kellerbier. Das „Kandelfels“ zählt zu den beliebtesten Sorten der Hirschenbrauerei. Die unfiltrierte Bierspezialität besticht durch den feinen Hefegeschmack und die helle Farbe. Ein Bier, das seinem Namensgeber, dem mächtigen Kandelfels in 1.100 Metern Höhe am Westhang des Kandels, mit jedem Schluck gerecht wird.

In Elzach wurde im Gasthaus „Löwen“ Bier gebraut, als der Bierbrauer Konstantin Dold die Tochter der Löwenwirten heiratete. Ab 1856 wurde das Bier in einem Felskeller im Wald, später in einem Stollen, gelagert. Das Eis zur Kühlung wurde aus einem Eisweiher gewonnen. In der Löwenbrauerei wird ausschließlich Naturhopfen verwendet. Für das „Der Weiße Löwe“ wird obergärige Bierhefe eingesetzt, welche am Ende der Hauptgärung an der Oberfläche verbleibt. Untergärige Bierhefen, die sich am Boden absetzen, kommen für die Sorten Export, Pils und Kräusen-Pils zum Einsatz. Die Löwenbrauerei von Johannes Dold profitiert ebenfalls von der hervorragenden Wasserqualität. Das weiche Wasser eignet sich optimal für die Herstellung von hellen, hopfenbetonten Bieren. Die Wasserqualität ist so gut, dass das Wasser unbehandelt zum Brauen verwendet werden kann.

Sowohl die Biere von Braumeister Johannes Dold, als auch die der Hirschenbrauerei erzielen regelmäßig DLG-Auszeichnungen und zeugen von der hohen Qualität des im Elztal  gebrauten Bieres.

Am besten schmeckt das Bier frisch gezapft. In einem der vielen schönen Biergärten im ZweiTälerLand. Mit Blick auf tannengrüne Berge, dort, wo das herrlich frische Felsenquellwasser entspringt.