
Winden im Elztal gibt es gleich zweimal als Nieder- und als Oberwinden. Überragend im wahrsten Sinne des Wortes liegt das Elztalhotel am Rüttlersberg. Es gehört zu den besten Häusern im gesamten Schwarzwald und ist in seiner Entwicklung typisch. Der ursprüngliche Schwarzbauernhof wurde von Ulrike Tischers Eltern, Artur und Rosel Volk, ab 1972 in eine ‚Höhen-Pension‘ und ein Café verändert.
Die ehemaligen Stallungen und Gesindekammern wurden zu Gästezimmer ausgebaut, dann folgte der Ausbau der Heubühne, wobei die Zimmer 1976 schon ein Bad im Zimmer aufwiesen und ein erstes Schwimmbad eingerichtet wurde. Der Betrieb wuchs stetig, sodass sich eine Spezialisierung auf Feriengäste mit längerer Aufenthaltszeit anbot. Ulrike Tischer machte eine Ausbildung in einem führenden Schwarzwald-Hotel, wo sie und ihr Mann sich kennen lernten. Bernd Tischer erinnert sich an seinen ersten Besuch bei den zukünftigen Schwiegereltern: „Da wo jetzt die Bar ist, parkte ich mein Auto...“.
Unternehmerischer Mut zur ständigen Erweiterung und Verbesserung des Gästekomforts sowie ein beispielhafter Service sorgen im Familienbetrieb für die Zufriedenheit der Gäste. Das mit fünf Wellness-Stars ausgezeichnete Hotel ist mit viel familiärem Einsatz und Mund zu Mund Werbung zu einem ‚Wallfahrtsort‘ der Gastlichkeit geworden. Gästeführer Guido führt zu Edith Fehrenbachs traditionellem Kräutergarten.
Durch Winden führt der St. Jakobs-Pilgerweg und seit alters her erklimmen die Gläubigen noch einen anderen Wallfahrtsort, den zu ‚Unserer lieben Frau‘ auf den 907 Meter hohen, steil ansteigenden Hörnleberg. Seit wann der Wallfahrtsort besteht, kann nicht mehr nachvollzogen werden. Es wird vermutet, dass dort oben schon ein keltischer Sonnentempel gestanden haben könnte. So verbinden sich in Winden seelisches und körperliches Wohlbefinden.